Yamaha Aufkleber

Kosmetikstudio für deine YAMAHA


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Inhalt

 

Vorbereitung
 

Reinigung

Generell sollte die Reinigung mit herkömmlichen Reinigungsmitteln erfolgen. Es dürfen keine Mittel verwendet werden, die dazu dienen, mittels Nanotechnologie eine Nanoversiegelung oder Nanobeschichtung auf dem zu reinigenden Untergrund zu erzeugen.
Die Oberfläche muss gründlich vorbereitet werden. Alle Kratzer oder Schmutzpartikel werden später unter der dünnen Folie sichtbar.
Die Oberfläche muss außerdem fettfrei sein. Dazu z.B. Alkohol benutzen (Kein Bremsenreiniger oder Benzin, weil kleberlöslich sind! Diese helfen nur bei der Entfernung von Folienresten)

Erforderliches Werkzeug

- Filzrakel oder Rakel mit Filzkante
- Saubere Baumwollhandschuhe
- Papiermesser oder Skalpell
- Einen leistungsfähigen Fön

Allgemeine Folienapplikation
 

Bedingungen

- Das zu beklebende Teil muss mindestens die empfohlene Verklebungstemperatur besitzen. (16°)
- Sauberer und staubfreier heller Raum

Verklebung, trocken:

- Die zu verklebende Folie am Teil positionieren und mit Klebeband oder Folienresten fixieren.
- Das Trägerpapier ein Stück entfernen und die freigewordene Folie gleichmäßig über die Oberfläche spannen
- Folie in gleichmäßigen Wischbewegungen Schritt für Schritt am Teil anpressen und dabei das Trägerpapier nach und nach abziehen
- Zum Schluss von der Mitte nach außen mit einem Kunststoff- oder Filz-Rakel glatt und kräftig anpressen (bei rauen Oberflächen erst anwärmen). Ein paar Minuten ruhen lassen, erst dann die Transferfolie vorsichtig abziehen.

Verklebung, nass:

Diese Methode wird nur bei großflächigen Aufklebern empfohlen!
Nur bei absolut glatten Oberflächen!

- Trägerpapier vollständig abziehen
- Die Klebeseite und die zum beklebende Fläche mit Wasser gleichmäßig anfeuchten, man kann auch ein wenig Spüli benutzen (2 Tropfen/400ml)
- Vorsichtig positionieren und mit dem Rakel von innen nach außen mit gleichmäßigen Wischbewegungen Schritt für Schritt anpressen. Man muss darauf achten, dass die Feuchtigkeit vollständig rausgepresst wird.
- Falls Luftblasen entstehen, die Folie ein Stück wieder abziehen und nochmal anpressen.
- Nach dem alles zufriedenstellend sitzt, noch einmal richtig anpressen.
- Das ganze ruhen lassen, erst nach 30 Minuten die Übertragungsfolie vorsichtig abziehen

Hinweise zum Bekleben rauer Oberflächen
 

Manche Kunststoffteile haben raue Oberflächen und weisen eine sehr geringe Oberflächenenergie auf. (Gabelschützer, mittlere Seitenabdeckung, Kotflügel etc.) Man kann diese Teile nicht optimal mit Folie bekleben, daher müssen folgende Schritte beachtet werden.

Vorgehensweise:

- Oberfläche peinlichst genau entfetten und reinigen. Sie muss absolut staubfrei sein.
- Bekleben bei mindestens 20°C
- Trägerpapier abziehen und mittels Übertragungsfolie an die richtige Stelle positionieren und anpressen.
- Wenn alles sitzt und blasenfrei ist, mit dem Fön warm machen (35-45°C), dabei mit einem Rakel oder Fingernagel richtig anpressen, vor allem an den Kanten.
- halbe Stunde ruhen lassen, erst danach die Übertragungsfolie vorsichtig abziehen!!!!!!
- danach noch einmal warm machen und das Trägerpapier mit der glatten Seite nach unten drauf legen und noch einmal anpressen (wie oben)

Der Kleber härtet nach und nach und mit der Zeit wird er immer fester.

Bitte kein Kärcher!

Wrapping Cast Folie
 

Für bestimmte, sehr glatte oder gewölbte Oberflächen wie Windschutz, Seitenteile, Maske, Heck, etc., benutze ich ausschließlich Orafol RA970 Wrapping-Folie, eine mehrschichtige, nach optimierter Technologie gegossene Hochleistungs-PVC-Folie, die speziell für Fahrzeugvollverklebungen entwickelt wurde. RA steht für RapidAir. Das bedeutet, dass das Trägerpapier feine Luftkanäle hat, das eine blasenfreie Verklebung ermöglicht. Die Folie ist etwas dicker als herkömlichen Folien

Hinweis!
RapidAir-Folien werden nur trocken verarbeitet!
Bei starken Wölbungen und / oder Sicken ist es besser, keine Übertragungsfolie zu benutzen!

Vorgehensweise:

- Oberfläche peinlichst genau entfetten und reinigen. Sie muss absolut staubfrei sein.
- Bekleben bei mindestens 20°C
- Bei gewölbten Untergründen (z.B. Kotflügel, Seitenteile), das Trägerpapier vollständig entfernen, Folie großflächig mit dem Fön erwärmen und ein wenig dehnen.
- Die Folie auf die Oberfläche auflegen und von der Mitte heraus mit dem Finger nach außen glattdrücken. Beim Glattdrücken der Folie ist die Benutzung eines Baumwollhandschuhs von Vorteil, es geht aber auch ohne oder mit dem Rakel.
- Falls sich Falten oder Blasen bilden, kann man die Folie wieder ein Stück abziehen, evtl. noch einmal warm machen und vorsichtig nochmals anpressen. So arbeitet man sich Schritt für Schritt vor.
- Alle tiefgezogenen oder gewölbten Bereiche, werden nach der Verklebung nochmals sorgfältig mit dem Fön erwärmt, um ein rasches Aktivieren des Klebstoffes zu erzielen. In Sicken ist die Folie nachträglich auf ca. 80°C zu erwärmen. Damit wird erreicht, dass die Folie eine bleibende Struktur einnimmt.
- Falls die Folie beim Verkleben zu stark gedehnt wurde, passen die Konturen nicht mehr 100% und mussen gerade geschnitten werden. Am Besten geht es, wenn man die Kante ein Stück abzieht, ein Stück Trägerpapier (mit der Silikonseite nach oben) darunter legt und vorsichtig die Kontur mittels eines Skalpells zurechtschneidet. Danach die Folie wieder anpressen.

Windschutz T700 RapidAir-Folie
 

Für den Seitenschutz (Maske und Seitenteile) verwende ich hochwertige Wrap-Folien mit RapidAir Technologie, außer der Farbe SkyBlue. Diese Farbe gibt es in der RapiAir-Ausführung nicht.

Hinweis!
Bitte bei der Beklebung kein Wasser benutzen!
Die sogenannte RapidAir Folie hat Micro 3D Prägungen auf dem Trägerpapier, die sich auf die Folie übertragen. Dies ermöglicht eine nahezu blasenfreie Beklebung. Wenn man Wasser benutzt, bleibt es in den kleinen Vertiefungen gefangen und kann nicht rückstandslos ausgepresst werden.

Alle vorhin beschriebenen Vorbereitungsarbeiten gelten auch hier.
Bei den Windschutzteilen, achte bitte peinlichst genau auf die Ausrichtung nach den beiden Bohrungen!


Vorgehensweise:

- Ein Stück Trägerpapier abziehen und mit bloßen Hände außerhalb der Bohrungen anfassen, beide Löcher genau ausrichten, absetzen und mit den Daumen zwischen den Bohrungen anpressen, (quasi eine Linie ziehen), danach diese Linie folgend auf beiden Seiten bis zum Ende weiter anpressen.
- Jetzt kannst du mit dem Daumen dieser Linie folgend, schrittweise bis zur Kante anpressen. Ein Baumwolle Handschuh ist von Vorteil, geht aber auch so, vorausgesetzt du hast keine öligen Finger :). Du kannst aber auch ein Filz Rakel benutzen.
- Falls du eine Blase entdeckst, Folie ein Stück abziehen und wieder anpressen.
- Danach ziehst du noch ein Stück Papier ab und das Gleiche auf der anderen Seite. Du weißt, dass du alles richtig gemacht hast, wenn auf der anderen Seite die Bohrungen genau übereinander passen.
- Wenn fertig und zufrieden, noch mal alles mit dem Rakel anpressen und 30 Minuten ruhen lassen. Erst danach die Übertragungsfolie vorsichtig abziehen.

Windschutz T700 ohne RapidAir (Farbe sky blue)
 

Für den Windschutz (Maske und Seitenteile) Farbe SkyBlue verwende ich hochwertige Wrap-Folie ohne RapidAir Technologie.

Hinweis!
Die Scheiben haben eine sehr glatte Oberfläche, was das Bekleben erschwert. Keine Möglichkeit Fehler zu korrigieren. Ich empfehle deshalb in diesem Fall eine Nassverklebung vorzunehmen.


Vorgehensweise:

- Trägerpapier vollständig abziehen
- Die Klebeseite und die zu beklebende Fläche mit Wasser gleichmäßig anfeuchten, man kann auch ein wenig Spülmittel benutzen (2 Tropfen/400ml)
- Vorsichtig positionieren, beide Löcher genau ausrichten und wie bei RapidAir beschrieben, von innen nach außen mit gleichmäßigen Wischbewegungen Schritt für Schritt anpressen. Man muss darauf achten, dass die Feuchtigkeit vollständig rausgepresst wird.
- Falls Luftblasen entstehen, die Folie ein Stück wieder abziehen und nochmal anpressen.
- An einigen Wölbungen an den Kanten werden sich kleine Falten bilden. Keine Panik. Die Stelle mit dem Fön warm machen und die Falte vorsichtig mit den Daumen von innen nach außen glatt pressen.
- Nach dem alles zufriedenstellend sitzt, noch einmal richtig anpressen. Immer von innen nach außen
- Das Ganze ruhen lassen, erst nach 30-60 Minuten die Übertragungsfolie im scharfen Winkel vorsichtig abziehen

Tipps zum Überlackieren mit Klarlack
 

Alle Folien die ich verwende sind 7-9 Jahre haltbar je nachdem, wie viel Sonnenstrahlung sie abbekommen, sind aber nicht kratz- und scheuerfest. Am Besten werden diese mit Klarlack versiegelt. Das hilft gegen UV-Licht und mechanische Beanspruchung.
Alle Folien sind lackbeständig.

Hinweis!
Die Folie ist zwar lackbeständig, aber der Kleber nicht 100%ig. Es kann unter Umständen passieren, dass die Folienkanten sich aufrichten, während der Lack sich härtet.


Vorgehensweise:

- Nach dem Kleben bitte den beklebten Teil 2-3 Tage in Wärme ruhen lassen. So hat der Kleber die Möglichkeit, sich zu härten (ein wenig).
- Beim Lackieren sollte man erst 2 dünne Schichten Lack auftragen, ganz dünn mit 10-15 Min Pause dazwischen.
- Danach noch mal trocknen lassen
- Erst jetzt kann man die Glanzschicht auftragen. So ist es sicherer, andernfalls kann es passieren (muss aber nicht), dass die Folienkanten sich erheben.





 


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